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Wir sind im Süden!

Endlich! Immerhin ist es bereits Mitte Januar. Innerhalb weniger Tage, haben wir die Strecke von Mitte Deutschland bis Südfrankreich bei Beziers gemeistert. Den drei kleinen Menschen in unserer Familie, hat das viele Fahren in den letzten Tagen erstaunlicher Weise kaum etwas ausgemacht. Denn auch sie wollten nun dringend in die Wärme! Denn nachdem ihnen einige Male die Finger und Füße eisig kalt geworden sind (trotz warmer Winterkleidung), hatten sie wohl auch genug von der Kälte…

Es ist stürmisch (aber deutlich wärmer!). Wir sind am Mittelmeer.

Zwischen zwei Campingplätzen finden wir einen Platz zum Übernachten. Es kommt uns zwar ein wenig komisch vor, hier zwischen den beiden kommerziellen Urlaubsorten wild zu nächtigen, aber viele Möglichkeiten bieten sich uns nicht. Denn auch hier in Frankreich gibt es nur wenige Plätze die sich zum frei stehen mit Wohnwagen eignen. Fast überall sind Höhenschranken vorhanden, so dass es für uns meistens nicht möglich ist, bis ans Meer heran zu fahren und auch im Landesinneren gibt es kaum ruhige Plätze die geeignet sind. Extra angelegte Wohnmobilstellplätze mögen wir nicht und fahren wir darum meist nur zum Wasserauffüllen an.

“Wie die Hühner auf der Stange” stehen die Wohnmobile dort meist in Reih und Glied…

Hier, zwischen den beiden Campings, ist es momentan schön ruhig. Winterruhe, Winterschlaf. Auch der Strand ist Menschenleer. Wir genießen die Ruhe und sind sehr froh, dass wir nun hier sind. Wir haben lange gezögert, ob wir die Fahrtstrecke auf uns nehmen sollen. Jetzt sind wir hier und es fühlt sich gut an!

Die Kinder sind sichtlich froh, dass sie nun wieder einfach so raus gehen können, ohne gleich zu erfrieren. ;) Richtig warm ist es momentan zwar noch nicht, aber im Vergleich zu Deutschland irgendwie doch.

Trotz des extremen Sturmes verbringen wir den Nachmittag am 1 km entfernten Strand (ganz heran fahren können wir dank Höhenschranke leider nicht). Lange halten wir es dort jedoch nicht aus, denn der Sturm peitscht uns den Sand mit jeder Windböe ins Gesicht, was Maxi zwar weniger stört (er genießt es ausgiebig, sich mal wieder richtig im Draußen sein auszuleben), aber Aní leidet sehr unter dem Sandgepeitsche, weshalb wir uns bald wieder in den Wohnwagen zurückziehen.

Der kleine Elli, verweilte den gesamten Ausflug geschützt im Tragetuch. Selbst als er erwachte, kam er nicht herausgekrochen (was er sonst immer sofort tut!), sondern versteckte sich im geschützten Versteck und lauschte dem lauten Sturm und dem Rauschen der Wellen. So süß! :)

Wir genießen!

Unsere Idee ist es, uns langsam an der Küste Richtung Südspanien entlang zu hangeln…

Wir werden berichten!

Liebe Grüße!
…and enJOY your family!
Joy