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Drei Wochen lang war ich von Montag bis Freitag, von 7:30 bis 16 Uhr, mit den Kids alleine. Denn der Papa machte seinen LKW-Führerschein im 3-Wochen-Crashkurs. Mit diesem (teuren) Stückchen Papier sollen uns nun alle Pforten für unser Traumfahrzeug offen sein! :)

Es war unglaublich Anstrengend! Sicherlich war es für mich auch eine besondere Herausforderung, alleine mit den drei Kinds zu sein, mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen (unterschiedlicher könnten sie wirklich nicht sein!) und das auf engstem Raum im Wohnwagen, bei ungemütlichem und regnerischem Wetter hier in Norddeutschland, im Oktober. Ohne Infrastruktur auf irgendeinem örtlichen Stellplatz, quasi wartend…

Und da wird mir wieder bewusst(er): Ich bin wirklich froh, dass mein Mann sich dafür entschieden hat seine Lebenszeit mit uns als Familie zu verbringen und keinem externen Vollzeitjob mehr nachgeht! Denn ich weiß nicht, wie ich unserer Familie sonst so ein bedürfnisorientiertes Leben ermöglichen könnte, wie wir es jetzt leben. Ich kann jede Mutter (oder Vater) verstehen, die ihre Kinder in irgendwelchen Einrichtungen unterbringt, denn alleine bewältigt man es kaum allen Bedürfnissen gerecht zu werden (zuletzt auch noch den eigenen). Jeden Tag. Und immer. Und da sind wir wieder beim Thema Gemeinschaft:

„Es braucht ein ganzes Dorf…“

Es waren drei harte Wochen für uns alle. Aber wir wussten ja wofür wir es tun und da es zeitlich begrenzt war, war das Ende (quasi die Erlösung) immer in Sicht. Und nun:

Juhuuu!!!!

Der LKW-Führerschein ist bestanden! Am Donnerstag war die theoretische und danach die erste praktische Prüfung (ohne Hänger) und am Freitag dann die zweite praktische Prüfung (mit Hänger). Wir sind so froh, dass wir dieses Thema nun abhaken können!

Jetzt sind wir vollkommen frei in unserer Fahrzeugwahl.