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Auf unserer Suche nach Gemeinschaft und einer Möglichkeit zum Überwintern (und vielleicht auch mehr) besuchen wird für einige Tage eine junge Gemeinschaft in Brandenburg.

Unser Besuch ist ziemlich spontan und so kommt es, dass bei unserer Ankunft kaum jemand auf dem Gelände anzutreffen ist. Aber die wenigen Menschen die dort sind heißen uns sofort herzlich willkommen und sind unglaublich aufgeschlossen und erfreut über unseren Besuch und laden uns direkt zum gemeinsamen Essen ein, was uns ein wohliges und herzliches Gefühl bereitet. Wir fühlen uns direkt willkommen und als „dazugehörig“.

“Gemeinschaft sind die Menschen die da sind!”

Wir erleben einige entspannte und spannende Tage auf dem riesigen Gelände (fast 30 Hektar groß). Besonders das Saftpressen mit der riesigen selbstgebauten Saftpresse ist beeindruckend und die Kinder sind voll in ihrem Element – Tun und Machen!

Außerdem gibt es hier Hühner, Ziegen und Schafe zu sehen, was für die Kinder auch ganz toll ist. Besonders die Tiere zu füttern und für die Hühner einen neuen Auslauf zu bauen bereitet ihnen großen Spaß.

Wir probieren selbst gesammelte und gebratene Pilze (dank unserer Freunde, die sich auskennen) und sie schmecken tatsächlich unglaublich fantastisch! Yammi! :) (Wobei ich immer ein wenig skeptisch bin bei selbst gesammelten Pilzen, denn man weiß ja nie… und dann bekomme ich jedes Mal große Lust, mich mal in der Pilzkunde fortzubilden! :) )

Die Tochter feiert ihren dritten Geburtstag mit Cake Pops und wenn wir gewollt hätten, hätten wir hier wohl vorübergehend (oder sogar dauerhaft?) bleiben können. Aber irgendwie wollten wir nicht. Warum? Wohnraum wäre da, aber wir hätten noch sehr viel Arbeit rein stecken müssen, um es wohnlich zu bekommen und das wollten wir uns momentan nicht auflasten, da wir eh schon ausgelastet sind. Anziehend ist der Faktor, dass die Gemeinschaft das Grundstuck schon komplett abgezahlt hat, wodurch die Mieten sehr gering sind. Aber Geld ist schließlich nicht alles. Irgendwie passte es vom Gefühl (noch?) nicht so ganz. Aber wir kommen bestimmt im nächsten Jahr nochmal wieder zu Besuch. Vielleicht war es auch einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt? Wir haben auch noch längst nicht alle Menschen am Ort kennen gelernt. Wir werden es sehen…