Seite auswählen

Mit der Angst im Nacken? Wenn das Geld immer weniger wird und noch absolut kein Einkommen in Sicht ist, dann kann das schnell bedrohlich wirken. Schließlich haben wir ja auch die Verantwortung für die Familie und müssen täglich neue Beute bieten (Nahrung). Dadurch kann es passieren, dass man schnell in eine Art psychischen Angst-Strudel gerät und sich auf das Ziel – möglichst schnell und viel Geld verdienen zu wollen – fixiert.

Dadurch, dass wir mit allen Risiken und Konsequenzen ins mobile Leben “gesprungen” sind, stehen wir jetzt – unterwegs – vor der großen Herausforderung uns selbständig zu machen. Wir haben es gewagt. Ohne wenn und aber. Mit allen Risiken. Trotzdem andere digitale Nomaden ausdrücklich davor warnen (und die haben größtenteils keine Kinder und somit den ganzen Tag Zeit für ihr Business – im Gegensatz zu uns!)…

Wir haben es trotzdem gewagt. Weil wir daran glauben, dass alles gut wird! Wir wollen so leben, wie es uns gut tut und zwar jetzt und nicht erst irgendwann.

Trotzdem schleicht sich immer mal wieder die Angst ein. Denn es geht nicht so schnell, wie wir es uns erhofft haben. Wie können wir uns frei machen von diesen Ängsten? Der Gedanke, dass alles zur rechten Zeit kommt und das sich, wenn wir Vertrauen darin haben, quasi von ganz allein eine Möglichkeit auftut und das Geld quasi freiwillig zu uns kommt, ist natürlich sehr romantisch. Ist es wirklich so einfach?

“Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ Zitat von Johann Wolfgang von Goethe

Es sind auch bei uns noch tausend Fragezeichen da! Wir wollen nicht daran zerren, denn wir wollen das machen was uns Spaß macht und was wir gerne machen und nicht das, was uns vielleicht das beste Geld bringt, aber ansonsten nicht unser Leben bereichert.

Wenn du das tust, was dir Freude macht, kommst du in deinen Flow – so lautet jedenfalls die Theorie. Du beginnst kreativ zu werden und dir fallen immer mehr Möglichkeiten ein, mit denen du auch anderen Menschen etwas Gutes tust und dann ganz automatisch selbst daran gewinnst. Erst etwas geben – und dann etwas bekommen. Aber wollen wir das? An den Menschen verdienen, die das gleiche wollen wie wir? Die eigentlich unsere Freunde – ja, unsere Verbundenen – sind?

Es bleibt auf jeden Fall spannend! Wir glauben daran, dass es möglich ist. Vor allem möchten wir auch unseren Kindern dies vorleben: Das Arbeiten Spaß macht und keine Belastung ist, sondern etwas das man gerne tut. Mit Leidenschaft. Nicht Arbeiten müssen, sonder etwas tun wollen. Das ist ein großer Unterschied!

Ich möchte nichts schaffen, ich will etwas machen!

Aber ganz wichtig auf dem Weg zum richtigen Mindset ist es wohl: Sich nicht unter Druck zu setzen. Es dauert so lange wie es dauert. Und das ist gut so, denn es kommt alles zur richtigen Zeit. Das sind unsere Leitsätze. Ob sie zum Erfolg führen? Wir wissen es (noch) nicht… Wir sind derzeit noch absolut in unserem Deschooling-Prozess drin. Einfach erstmal nur Sein, ohne irgendetwas zu müssen! Entspannung, Loslassen,… und uns dabei in erster Linie im Fulltime-Elterndasein finden. Zusätzlich das freie und ortsunabhängigen Leben wuppen, bzw. uns darin zurechtfinden.

Eines wissen wir ganz sicher: kein Weg führt uns zurück zu dem Leben das wir vor unserem Ausstieg hatten. Diese Freiheit die wir gerade erleben ist einfach unbezahlbar!