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Miteinander, anstatt gegeneinander? Oder füreinander, anstatt voneinander…

Die eigene Berufung im Online-Business leben und dabei authentisch sein und die Welt verbessern? Ein soziales Online-Business? Wie geht das?

Überall sieht man Coachingangebote… Jeder schreibt ein E-Book… Neue (kostenpflichtige) Communities, Challenges, “Schools” und Beratungsangebote entstehen beinahe täglich… Hunderte “kostenlose Online-Kongresse” werden ins Leben gerufen. Kostenlos sind sie nach meiner Interpretation jedoch nicht wirklich. Blogartikel werden bei Facebook von den Blogbetreibern teilweise unglaublich aufdringlich gepostet – in 10 oder mehr Gruppen gleichzeitig… Ich empfinde es nur noch als Spam, auch wenn die Artikel selber vielleicht wertvoll sind. Ich scrolle weiter. Wo bleibt der echte Austausch, wenn nur noch “jeder” Werbung macht? Ich selber Teile nur sehr sparsam und in ausgewählten Gruppen, oder unter konkreten Fragen, Links zu unserem Blog. Ja, natürlich haben wir deswegen auch nicht so viele Seitenbesucher. Aber das ist es mir absolut wert – denn ich will nicht so sein, wie ich es von anderen als unsympathisch empfinde.

Geld haben will jeder. Gefühlt jeder Zweite startet also ein Online-Business. Die seit einiger Zeit gelehrte und praktizierte Methode lautet stark vereinfacht wie folgt: Man erzählt/schreibt von dem was man macht/kann, gibt sein Wissen dadurch an die Menschen weiter, die das gleiche haben/machen/können wollen und verlangt dafür Geld.

Die Sache scheint simpel.

Doch ist es auch gut so? Bereichert das die Welt? Warum nehmen wir von denjenigen, die eigentlich unsere Verbundenen sind? Diejenigen die sich für die gleiche Sache interessieren, die uns selber begeistert? Können wir uns nicht irgendwie zusammen tun? Wie?

Wir wollen hier auf unserem Blog zum Beispiel unter anderem Familien inspirieren und unterstützen, um den Mut zu finden einen neuen Weg als “freie Familie” zu gehen. Da will ich doch von genau diesen Menschen/Familien kein Geld nehmen – sondern ihnen nur etwas geben. Ganz ohne Gegenleistungs-Erwartung. Aber trotzdem brauchen wir ja auch Geld. Was also tun?

Wir haben selber im letzten Jahr einmal bei einem Online-Kongress als sogenannte “Experten” mitgemacht. Unsere persönliche Motivation hierzu war es eigentlich “nur” unsere Freunde – die Kongressveranstalter – zu unterstützen. Jedoch hat der kostenpflichtige Aspekt im Nachhinein ein fades Gefühl bei uns ausgelöst.

Hier auf unserem Blog soll immer alles kostenlos bleiben. Deswegen wird es hier auch kein kostenpflichtiges E-Book geben (höchstens gegen eine freiwillige Spende)! Ich möchte niemandem unser Wissen und unsere Erfahrungen, die wir hier teilen, vorenthalten. Das ist so wichtig für mich! Niemand soll benachteiligt sein. Wir wollen hier mit unserem Blog einfach nur eine kleine Message in die Welt hinaus geben, … und unsere Herzensgedanken mit euch teilen, Menschen inspirieren und motivieren!

Wie aber können wir also “mit dem was wir tun” Geld verdienen? Wir leben unser Leben so wie es uns gefällt. Wir schreiben hier darüber. Wie kommt das Geld nun zu uns? Wir könnten bspw. mit einer Spendenaufforderung unter jedem Artikel arbeiten – hatten wir schonmal und hat nicht geklappt. Nicht ein einziges Mal!

Momentan testen wir ein bisschen Affiliate-Marketing. Niemand muss über unsere Links etwas bestellen. Es bleibt also freiwillig. Das empfinden wir als fair und sozial. Aber “lohnen” wird es sich wohl (vorerst?) nicht, dazu ist unser Blog noch “zu klein”.

Hier kommst du zu unseren Tipps mit Affiliatelinks: Unsere Sonntags-Tipps!

Freiwillig Geld geben, oder jemanden unterstützen, einfach nur so, weil man etwas toll findet, das macht kaum jemand. Warum? Es braucht wohl immer eine Gegenleistung, oder zumindest ein erhöhtes soziales Ziel? Ist die Welt tatsächlich so geizig? Jeder will letztendlich nur das Beste für sich selber? Bei unserer Crowdfundingaktion bzgl. unserer Jurte hat eine (!) einzige Person gespendet. Und das obwohl der Bau der Jurte als Projekt geplant war, von dem jeder profitieren könnte – nämlich sie später als “Urlaubs-Ferienhaus” zu vermieten. Die Idee finden ganz viele Menschen richtig toll – das zeigten uns die Rückmeldungen – aber unterstützenswert war es dann doch nicht. Vielleicht haben wir zu wenig Marketing gemacht?… wir drehen uns im Kreis. ;)

Also, wie kommen wir dahin, dass wir gerne etwas geben? Das wir gerne Menschen unterstützen, auch finanziell?

Geld ist ja sowieso ein Thema, über das man nicht spricht. Warum? Geld ist ein Gesellschaftssymbol. Wer viel davon hat, ist viel wert? Wer es sich nicht verdient hat, soll auch keins bekommen? Und jeder will irgendwie auch Anerkennung erhalten… und dieses Gefühl wird dann oft ans Geld gekoppelt.

Arbeiten, fleißig sein, Zeit gegen Geld tauschen. Nein, das wollen wir nicht mehr! (Fleißig sein ist sowieso relativ: Es wird meistens nur die Arbeit als “fleißig” wahrgenommen, die mit Geld bewertet wird. Was ist mit den ganzen anderen Dingen die man den Tag über tut?)

Wir haben eine Idee!

Wir werden ein Netzwerk erschaffen, in dem wir uns gegenseitig unterstützen können. Ein Netzwerk in dem wir nicht mehr gegeneinander arbeiten. Kein Ellenbogen-Wettrennen mehr veranstalten! Ein Netzwerk für alle Menschen unter uns, die dazu bereit sind freiwillig etwas zu geben, für das was sie bekommen (oder auch einfach nur so, weil sie etwas toll oder schön finden).

Ich möchte gerne damit Geld verdienen, einfach “nur” auf diesem Blog zu schreiben. Ich möchte kein “extrem”-Marketing machen, aufdringlich und unauthentisch. Ich will meine Erfahrung an alle Menschen da draußen weiter geben, die es wirklich interessiert. Die auch unseren Weg, oder einen Ähnlichen einschlagen und Unterstützung oder Inspiration wünschen.

Wir werden ein Tool und eine Webseite programmieren, worauf genau so eine Community möglich wird. Wärst du dabei? Würdest du deine Lieblingsblogger und Online-Unternehmer (freiwillig) finanziell unterstützen? Als Dank dafür, dass sie mit dir (kostenlos) Erfahrungen, Beratungen, Coachings, Kongresse, Videos, Gedanken, Tipps und Inspiration teilen?

Würdest du deinem Nachbarn vielleicht einen Kaffee oder ein Bier ausgeben, wenn er dir tolle Tipps und Ratschläge gibt? Könntest du dir vorstellen, auch den Menschen, die dich Online berühren/anziehen/inspirieren/lehren ein nettes Getränk auszugeben in Form von einer (kleinen) “Spende”? Freiwillig, ohne das du es musst. Nicht als direkte Gegenleistung für ein Produkt, sondern einfach als Unterstützung für diesen Menschen, weil er da ist und dein Leben mit dem was er tut bereichert!

Ich würde zum Beispiel an Zwergeflüster eine monatliche Spende geben, weil sie so sehr für die Bildungsfreiheit bloggt. Außerdem würde ich tokalotima unterstützen, auch wenn sie nicht regelmäßig bloggen, einfach weil ich sie so lieb habe und ihren Weg unterstützen mag. Und naturgarten-geschmackvoll, weil ich das Projekt toll finde und sogar Saaten geschenkt bekommen habe! Außerdem würde ich wahrscheinlich weltnah, und take-your-liberty und schnabelina (weil sie mir das Nähen beigebracht hat) unterstützen,……und mir fallen noch mehr ein… oh je, werde ich dann arm dabei? Oder wer würde uns unterstützen? :)

Wir werden die Idee noch verfeinern und später mehr dazu schreiben. Das wird auf jeden Fall eine ganz tolle Plattform werden, glaube ich! Kannst du es dir in etwa vorstellen? :)

Wie geht es dir mit diesen Gedanken bzgl. Onlinebusiness, Blogging, Marketing,…bzw. diesem Online-Unternehmer-Tun, wie er seit einigen Monaten in der Online-Unternehmer-Welt geschult wird?

Könntest du dir vorstellen deine Angebote, Coachings, Beratungen, E-Books, usw. kostenlos anzubieten, damit jeder von deinen Erfahrungen profitieren kann? Wie wäre es mit einer Selbstverständlichkeit, dass jeder für die Leistung so viel gibt, wie es ihm wert ist und wieviel er geben kann? Gerade bei automatisierten Angeboten, wie Seminare mit aufgezeichneten Inhalten, oder wo die Vervielfältigung nichts kostet (E-Books), ist dies aus unserer Sicht ganz einfach möglich! Hast du vielleicht Angst, dass das nicht klappt? Das du dann weniger Geld hast? Dann lass uns gemeinsam losgehen, in eine Welt die wir uns selbst gestalten, in der wir unsere Geldängste hinter uns lassen! Wir wurden dazu erzogen, genau so zu denken wie wir es tun, aber wir können diese Muster nach denen wir leben bearbeiten und verändern! Wir können uns die Welt so machen, wie sie uns gefällt!

Was würdest du tun und fühlen, wenn dir jemand eine persönliche Anfrage per Mail sendet, mit der Frage, ob er dein kostenpflichtiges E-Book/Kongresspaket/Beratung etc. günstiger oder kostenlos bekommen kann, weil er es sich nicht leisten kann, aber gerne von dir, bzw. durch dein Produkt/Angebot profitieren oder lernen würde? Würdest du die Anfrage vielleicht ignorieren und als geizig oder dreist empfinden?

Meiner Freundin leihe ich gerne ein Buch, das ich mir einmal für Geld gekauft habe. Kostenlos. Kostenpflichtige E-Books jedoch darf man nicht verleihen (= weitergeben). Wenn man einmal einen Blick in den IT-Bereich wirft sieht man, dass es dort schon relativ normal ist, kostenlos etwas frei zu geben. Es gibt unendlich viele Open-Source Produkte, das beste Beispiel an dieser Stelle ist wohl WordPress selber!

Wenn ich ehrlich bin, würde ich gerne 150€ oder so pro Stunde verdienen. Wer nicht? Dann wäre auch das mit der 4-Stunden-Woche gebongt…Aber ganz ehrlich; auch wenn ich es MIR wert bin, ich möchte so eine Summe von niemandem verlangen. Wir hatten hier auf dem Blog schon einmal ein Beratungsangebot, ohne Fixpreis. Gegen freiwillige Spende im Nachhinein – niemand hat es in Anspruch genommen. Ich glaube fest daran, dass sich schlicht und einfach niemand getraut hat. Da es einfach zu kompliziert ist einen fairen Preis dafür festzulegen und es letztendlich vielleicht doch zu teuer, oder zu unterbezahlt sein könnte. Einmal kam eine Mail mit ein paar Fragen und wenige Minuten darauf eine weitere Mail von der gleichen Person mit einer “Entschuldigung”, weil sie unser Beratungsangebot erst nicht gesehen hat und ihre Fragen gerne zurückziehen möchte, da sie es sich nicht leisten kann… (als ob wir gleich bei einer einfachen Mail Geld vom Konto einziehen würden…) Menschen sind es nicht gewohnt, Preise vorzuschlagen. Wie viel ist mir eine Information, eine Ausarbeitung, ein Inhalt wert? Vielleicht hätten wir einen Richtpreis vorgeben sollen? Aber dann würden wahrscheinlich auch wieder viele Menschen gehemmt sein, einen geringeren Preis vorzuschlagen.

Freiwilligkeit. Menschlichkeit. Ist es nicht das, was wir anstreben wollen? Wie kommen wir dahin, dass wir so offen miteinander umgehen können? Das wir uns davon lösen, uns an Geld zu messen? Dass dies eine wichtige gesellschaftliche Frage ist, ist durch Projekte wie z.B. Mein Grundeinkommen mehr als deutlich. Die Welt ist mitten im Wandeln, auf allen Ebenen. Lasst uns jetzt gemeinsam das Geld von Ängsten lösen. Da steckt so viel Last drin, in dieser Erziehung die damit verbunden ist. Wir können jetzt in eine neue Ära gehen…

Stell dir vor du müsstest nie wieder darüber nachdenken, wie viel du pro Stunde wert bist. Das Geld würde einfach so zu dir kommen, ohne Forderung, einfach freiwillig, als Schenkeinkommen! Weil du wertvoll für die Menschen bist.

Es geht im Leben nicht darum ein Vermögen anzuhäufen, sondern darum glücklich und zufrieden zu sein!

Ich hoffe dieser Blogbeitrag ist nicht zu wirr…. ich schrieb einfach im Fluss meine Gedanken nieder und hoffe ich konnte ein wenig rüberbringen was ich fühle und denke und euch etwas in diese Richtung inspirieren! :)