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Wir orientieren uns weiter Richtung Norden. Der große Stausee „Castelo de Bode“ liegt vor uns und so kommt es, dass wir ihn ein zweites Mal auf dieser Reise ansteuern. Weil die Suche nach einem neuen und schönen Platz am Wasser nicht erfolgreich ist, geben wir nach einiger Zeit auf und fahren zum „Praia de Mato“ den wir schon vom letzten Mal kennen. Zusammen mit unseren Freunden bleiben wir hier für drei Nächte (trotz dem wir beim letzten Mal angesprochen wurden doch bitte nicht hier zu übernachten – aber dieses Mal spricht uns keiner darauf an). Die Anwohner sind sehr nett und freundlich, so das wir uns wohl am Platz fühlen.

Der Stausee ist insgesamt 60 km lang! Darum denken wir, das es doch auch noch andere, vielleicht noch schönere, Plätze am Wasser geben muss. Wir fahren also weiter am Stausee entlang Richtung Norden und suchen und suchen… es ist sehr bergig und dadurch sehr Herausfordernd (mit unserem Gespann). Schmale Straßen und steile Kurven begegnen uns, so dass es mal wieder sehr spannend ist (und anstrengend). Die Suche nach einem schönen Platz per Google-Maps erweist sich mal wieder als absolut nutzlos. Die Satellitenbilder sind einfach zu täuschend. Nach einem Tipp von Einheimischen fahren wir zum „Praia Fluvial de Fernandaires“. Wir parken oben an der Straße, da der Weg runter zum Strand (leider) zu steil ist (wir mögen es nicht riskieren). Da dies ein offizieller Strand mit Schwimmbecken usw. ist, ist es hier natürlich nicht so schön ruhig, wie wir es gerade gerne hätten. Das Wasser ist hier auch nicht so schön klar, da wir uns hier an einem Seitenarm befinden, in den das Wasser anscheinend reingedrückt wird.

Wir vermissen unsere Freunde und fragen uns wo sie geblieben sind. Denn bei der Suche nach einem neuen Platz haben wir uns irgendwie verloren und der Funkkontakt ist sehr schwierig, da es hier so bergig ist. Das sie sich nur ein paar Hundert Meter weiter südlich befinden, an einem traumhaften einsamen Platz, finden wir erst zwei Tage später heraus…

Der Platz ist einfach wunderbar! Wir bleiben zusammen für weitere fünf Nächte dort. Lagerfeuer am Strand, Schwimmen gehen, Campen, Angeln,… alles wunderbar. Allerdings parken wir auch hier wieder oberhalb und kuppeln ab, um nur mit dem Sprinter täglich die 600 Meter runter zu fahren (mit dem Wohnwagen ist uns die kurvige und steile Piste mit Abhang einfach zu heikel).

Als unsere Ressourcen an Lebensmitteln aufgebraucht sind, zieht es uns weiter. Vorerst fahren wir gemeinsam noch einmal nach Alvaiázere (nahe unserem Winterquartier). Dort unterstützen wir als Zeugen Freunde von uns bei behördlichen Angelegenheiten, was sich aus unerklärlichen Gründen als seeeeehr langwierig herausstellt… Dies ist traurig und amüsant zugleich, aber das Gruppenfeeling treibt uns an und letztendlich werden die benötigten Dokumente widerwillig ausgestellt.

Wohin es uns danach vertreibt erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag….