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Unsere Reise durch Portugal geht weiter… nach einem kurzen Zwischenstopp zur Übernachtung am „Praia de Calada“ bei Ericeira (leider können wir nicht ganz runter fahren, da die Straße zu steil ist) fahren wir nach Sintra, auf einen WoMo-Stellplatz in der Altstadt. Eigentlich zieht es uns ja nicht so ins städtische, aber wir müssen mal wieder Einkaufen und unsere Vorräte aufstocken… Die Fahrt durch die Altstadt ist wirklich spannend (und beängstigend). Es wird immer enger, steiler und kurviger…. ohne jegliche Warnschilder! Uns wird es wirklich mulmig, aber letztendlich hat es dann doch gepasst. Gelernt haben wir jedoch, dass wir in Zukunft, wenn möglich, jede Altstadt mit unserem Gespann vermeiden.

Unser nächster Halt ist „Praia de Adraga“, schließlich liest man doch in jedem Portugal-Reiseführer bzw. auf den verschiedensten Webseiten die Empfehlungen diesen schönen Strand zu besuchen. Und „schön“, das ist er wirklich! Die Felsen die den Strand schützend umgeben und die sich darin befindenden Höhlen, sind unglaublich beeindruckend. Aber am heftigsten ist heute die Brandung! Es ist am Abend sehr stürmisch und die Wellen knallen mit einer unglaublichen Power auf den Strand und gegen die Felsen! Ein fantastischer Anblick – man kann dem Meer stundenlang zuschauen! Es ist eine unglaubliche Energie die da vor einem liegt! Zum Abend hin wird es immer stürmischer, der Sand peitscht schmerzhaft an unsere Beine. Sicher und geschützt schauen wir, aus unserem Wohnwagen heraus, dem Spiel der Natur zu…

Am nächsten Tag gehen wir noch einmal überd en Strand und zu den Felswänden und Höhlen. Wir alle sind von den Schluchten und Höhlen, die das Meer in die Felsen hineingespült hat, beeindruckt. An den Felswänden leben Muscheln und es tropft Wasser von den Höhlendecken. Die Kinder lassen es sich natürlich nicht nehmen, auf den Felsen zu klettern. Wir unternehmen noch eine Wanderung auf den Berg, denn dort oben soll es ein großes tiefes „Loch“ geben, das bis zum Meeresspiegel heruntergeht… jedoch haben wir nicht die genauen Koordinaten und finden das besagte Loch nicht. Im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, denn irgendwie ist es doch keine gute Idee, mit drei kleinen Kindern oben auf dem Berg herumzukrachseln, mit den vielen steilen Abhängen… Maxi und ich schaffen es zu zweit bis ganz nach oben, von wo aus wir den Strand überblicken können. Der Papa wartet mit den beiden Kleinen auf halber Strecke, das ist uns dann doch irgendwie lieber. Auch den Nachbarstrand können wir von hier oben sehen, manche Menschen sind wohl so verrückt und klettern diese steile Bergwand herab, um einen Geocache zu erreichen, den es dort unten geben soll.