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Erziehen ist gemein.

Aber wie können kleine und große Menschen gleichwürdig miteinander leben?

Immer mehr Eltern streben einen gleichwürdigen Umgang innerhalb ihrer Familie an. Wir auch! Aber was genau bedeutet das eigentlich? Oftmals wird dieser Umgang auch “Unerzogen” genannt, jedoch bringt dieser Begriff leicht Missverständnisse, bzw. Vorurteile mit sich. Unerzogen ist keine Erziehungsmethode, sondern eine Lebenshaltung. Was genau das bedeutet, versuche ich hier nun ein wenig zu beschreiben…

Mit dem Begriff “Unerzogen” ist gemeint, dass die kleinen Menschen eigentlich alles tun und lassen können was sie wollen.

Aber auch nur eigentlich, denn in Wirklichkeit ist das natürlich nicht so! Oder doch? Im Prinzip ist es eine Interpretationssache… Hm, was denn nun?

Ein achtsamer Umgang:

Ein achtsamer Umgang miteinander – das ist es was uns wichtig ist. Zum einen innerhalb der Familie, aber zum anderen auch mit allen Menschen (und Lebewesen) mit denen wir in Kontakt kommen.

Wir lassen die kleinen Menschen also nicht machen was sie wollen. Wir kümmern uns und mischen uns immer ein, wenn in unseren Augen etwas falsch läuft. Aber dabei kommt es auf das “Wie” an!

Authentisch sein:

Ob man nun beispielsweise authentisch seine Sorge, Trauer, oder Angst zeigt, oder ob man diese Gefühle verdrängt und man stattdessen sein Gegenüber verbal Angreift, ist ein sehr großer Unterschied. Mit verbalen Angriffen meine ich z.B. klassische Kommunikationsweisen die auf Erziehung und Unterdrückung abzielen (z.B. Drohungen wie “Wenn du nicht…., dann…”).

Alle Menschen sind wertvoll:

Alle Menschen sind mit ihren Wünschen, Gefühlen und Bedürfnissen gleich viel wert, ganz egal wie klein oder groß, bzw. wie jung oder alt sie sind. Das bedeutet, dass ich mich auch für die Bedürfnisse anderer Menschen einsetze, wenn ich sehe, dass es jemandem nicht gut geht mit dem was unsere kleinen Schützlinge tun und dieser Jemand scheinbar Unterstützung braucht. Aber gleichzeitig stelle ich mich niemals gegen meinen Sohn oder meine Tochter, auch wenn ihr Tun die Ursache für den Unfrieden ist!

Kleine Menschen sind nicht böswillig. Sie sind höchstens egoistisch – altersbedingt.

Unerzogen Bedeutet,…:

Unerzogen bedeutet, dass sich die jungen Menschen ohne künstlich aufgesetzte Grenzen bewegen und ohne feste Regeln und Konsequenzen durch den Tag gehen. Dadurch ist es ihnen möglich, durch eigene Erfahrungen die unterschiedlichsten Erfahrungen zu sammeln  und eigene Schlüsse daraus zu ziehen.

Unerzogen bedeutet, dass nicht wie im klassischen Sinne erzogen wird, um jemanden nach den eigenen Vorstellungen zu formen. Junge Menschen sind keine Rebellen, sie sind nicht unsere Gegner. Wir müssen sie nicht kontrollieren. Eine Beziehung die auf Freundschaft und Vertrauen basiert ist um vieles schöner, als wenn es immer nur um Kontrolle und Macht geht.

Unerzogen bedeutet, dass erwachsene und nicht erwachsene Menschen in Frieden miteinander und nebeneinander leben und dabei Rücksicht aufeinander nehmen und einander zuhören. Eigene Bedürfnisse sind zwar wichtig zu bewahren, können aber auch sehr oft als flexibel betrachtet werden und dadurch einen neuen Wert erhalten, wenn die Situation dies erfordert oder erleichtert. Alle Familienmitglieder sind zwar in ihren Bedürfnissen gleichwertig, aber doch sind es wir Erwachsenen, welche die Fähigkeit besitzen ihre Bedürfnisse zurückzustellen und neu einzuordnen (und dadurch, dass wir dies Vorleben, geben wir unseren Söhnen und Töchtern ganz viel mit auf den Weg!).

Unerzogen bedeutet, nicht konsequent zu sein. Es bedeutet situationsbedingt authentisch und ehrlich zu reagieren, anstatt starre Regeln anzuwenden.

Unerzogen bedeutet, zurückhaltend zu sein, ohne wegzuschauen. Zu helfen wenn gewünscht, geduldig zu begleiten, aber dabei nicht übergriffig zu sein. Hilfe zur Selbsthilfe geben, ein Gespür dafür entwickeln wie viel Unterstützung angebracht ist. Sensibel sein, für die Gefühle des Gegenübers.

Unerzogen bedeutet, die Gefühle des jungen Menschen sein zu lassen. Wir neigen dazu Gefühle wie Trauer, Wut und Angst möglichst schnell beseitigen zu wollen. Aber auch diese Gefühle sind normal, wichtig und richtig und dürfen da sein! Auffangen und Begleiten, anstatt abzulenken oder kleinzureden!

Unerzogen bedeutet, bedingungslos zu lieben! Unsere Söhne und Töchter sind unsere Partner, unsere besten Freunde. Zusammenhalt ist unglaublich wichtig, ganz egal was passiert (ist). Es ist wichtig immer ohne Bedingung zueinander zu halten! Immer! Die kleinen Menschen sind von uns abhängig, wir sind ihr wichtigster Anker, ihr Schutz, ihr Zuhause. Bei uns fühlen sie sich von Natur aus immer sicher, egal was passiert (ist) und dieses Sicherheitsgefühl ist unglaublich wichtig zu bewahren!

Müssen oder Sollen?

Es gibt einen Unterschied zwischen Müssen und Sollen!

Vielleicht ist es am einfachsten das Wort Muss aus dem eigenen Wortschatz zu streichen? Wie ist es, wenn wir stattdessen Wollen, Möchten und Können verwenden? (“Ich will, dass du…”, “Ich möchte gerne…”, “Kannst du bitte…”)

Und dann eben auch akzeptieren, wenn der kleine Mensch nicht will, möchte oder kann.

Es gibt (fast) nichts was irgendjemand tun muss. Alles was wirklich notwendig ist, ist durch eben diese natürliche Notwendigkeit einleuchtend – und dadurch kein Muss mehr, sondern ein Wille mit Sinn (z.B.: Kein Mensch muss etwas essen, aber doch ist es notwendig um zu überleben. Deswegen will fast jeder Mensch etwas essen, weil es für ihn selber einen Sinn macht).

Will ein (junger) Mensch etwas nicht tun, dann ist dies seine Entscheidung, die es erstmal zu respektieren gilt. Trifft seine Entscheidung gegen ein Bedürfnis von jemand anderem, so kommt es darauf an in Kommunikation zu gehen und dabei nicht dagegen an zu kämpfen, oder sich Macht ausnutzend darüber hinweg zu setzen.

Sich Zeit nehmen:

Geduld haben wir Erwachsenen oftmals wenig. Viele von uns wurden zum fleißig und schnell sein erzogen und die moderne Welt fordert sowieso Geschwindigkeit von uns. Doch unsere Söhne und Töchter kennen von Natur aus keine Hektik, sie leben im Hier und Jetzt und in ihrer Kreativität.

Die kleinen Menschen in ihrem Trott zu lassen, ist heutzutage eine Kunst.

Äußere Einflüsse, Termine und Verpflichtungen machen es uns oft nicht leicht geduldig zu sein und außerdem haben wir das Gefühl etwas zu schaffen, wenn wir schnell sind. Zum glücklich sein zählt jedoch nicht das Ergebnis, sondern der Weg dahin.

“Ich will mich davon lösen, dass ich erst geniessen und leben kann, wenn ich genug geschafft habe – und dass “Schaffen” immer “Machen” ist. Wir tun den ganzen Tag, vor allem wenn wir mit Kindern sind. Und für diese da zu sein ist die großartigste, erfüllendste und  herausforderndste Aufgabe und Bestätigung überhaupt…wenn wir uns erlauben sie so zu sehen.” (Zitat von Ka auf tokalotima.wordpress.com)

Wenn wir uns möglichst viel Freiheit schaffen, dadurch dass wir uns aus den Fängen des hektischen-, gesellschaftlichen-, wirtschafts- Wahnsinns so weit es geht herausnehmen, können wir den Boden unter unseren Füßen vielleicht wieder stärker spüren. So wie es die jungen Menschen den ganzen Tag lang tun – sie haben es noch nicht verlernt.

“Niemand muss die große Entertainment-Show schaffen. Es geht nicht um etwas „Besonderes“, dass wir täglich unseren Kindern bieten müssten.” (Zitat von Lena Busch auf familienleicht.de)

“Machen wir uns bewusst: Mit jeder ungefragten Hilfestellung, mit jeder Unterbrechung des Spieles, mit jeder Ermahnung zur Vorsicht, stören wir unsere Kinder in ihrem „Flow“ (Der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnete damit das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit). Der natürliche Flow ist eine der wichtigsten Triebfedern für die Entwicklung unserer Kinder. Nur weil sie sich so ganz und gar auf etwas einlassen können, sind sie in der Lage so rasend schnell zu lernen und zu wachsen.
Mit jeder Unterbrechung vermitteln wir unseren Kindern außerdem, dass ihre Tätigkeit nicht wichtig genug ist, um sie nicht zu stören. (Wie oft hören sie Sätze wie „Ich telefoniere gerade. Das ist wichtig. Stör mich nicht.“?)
Es ist also nicht einfach nur nervig, wenn Mama dauernd ihren Senf dazu gibt, sondern schädlich – für die kindliche Entwicklung und für unsere Beziehung zueinander.” (Zitat von Silvia Steifel auf sprachraum-neuhaus.de)

Natürliches und intrinsisches Lernen:

Menschen müssen nichts lernen. Sie lernen immer und ständig, ohne Ende, ohne Pause! Wir müssen ihnen nichts beibringen. Wir müssen sie nicht zwingen bestimmte Dinge zu tun, damit sie lernen es bald selbst zu tun. Lernen passiert vor allem dann, wenn etwas aus eigenem Antrieb getan wird!

Durch Zwang wird vor allem gelehrt, dass der Stärkere gewinnt und das die eigene Entscheidung nicht wichtig genug ist.

Intrinsisches Lernen (also das Lernen aus eigenem Antrieb), bereitet dem Menschen Freude und führt dadurch zu einem besseren und schnelleren Lernerfolg. Obwohl das Lernergebnis im unerzogenen Sinne nicht die ausschlaggebende Begründung dafür ist dies so zu leben, sondern die Freude und Zufriedenheit, die der junge Mensch dabei auf seinem Weg empfinden.

Alles was wir den kleinen Menschen beibringen oder vorweg nehmen, können sie nicht mehr selbst herausfinden bzw. entdecken!

Was für eine spontane Freude wird wohl ein Baby spüren, wenn es zum ersten Mal in seinem Leben – vielleicht zufällig und gar nicht mit Absicht – aufrecht auf zwei Beinen steht? Hätten wir dieses Baby schon zuvor mit Absicht aufgestellt und ihm somit Hilfe “aufgedrängt”, hätte es diese Freude darüber (etwas aus eigener Kraft und aus eigener Kreativität heraus gemacht zu haben) nicht in dem Ausmaße erleben können. Niemals mehr in seinem Leben.

Alles geschieht für diesen einen Menschen nur ein einziges Mal zum ersten Mal!

Genau so, wie in dem oben beschriebenen Beispiel, geht es jungen Menschen auch in allen anderen Bereichen des Lebens. Nicht nur auf die motorische Entwicklung bezogen.

“Es gibt unglaublich viele festgefahrene Muster und Vorurteile, durch die man glaubt, dass man Dinge nur auf eine bestimmte Art und Weise machen kann und nicht anders. Dadurch wird man selbst total eingeschränkt und tut nur noch Dinge, die “normal” sind,  anstatt auf das Herz zu hören und das zu tun, was man für richtig empfindet.” (Zitat von rosetreees, auf rosetreesschooloflife.wordpress.com)

Selbständigkeit zulassen:

Ich erwarte nicht, dass mein Sohn und meine Tochter tun was ich sage (möglichst ohne zu hinterfragen). Nein, ich wünsche mir, dass sie sich frei fühlen in ihrem Tun und in ihren Entscheidungen und sich nicht durch mich gefangen fühlen. Sie sind keine kleinen Roboter die ich programmiere.

  • Ich möchte NICHT, dass sie Angst vor mir haben, weil ich ständig am drohen bin (“Wenn du nicht…, dann…”).
  • Ich möchte NICHT, dass sie Entscheidungen nur für mich treffen, nur um mich zufrieden zu stellen, es aber nicht ihrem eigenen Bedürfnis entspricht.
  • Ich möchte sie NICHT mit Schuldgefühlen belasten („Mama/Papa ist traurig/wütend, weil ich… gemacht habe“).

Gefühle erleben und begleiten:

Unerzogen bedeutet NICHT, dass sich alles nur noch um die “kleinen Monster” dreht und sie immer ihren Willen bekommen. Das ist ein riesen Missverständnis! Jeder Mensch darf auch Nein sagen. Aber das Nein, sollte gut begründet sein und wirklich und in echt aus einem heraus kommen, aus einem inneren Bedürfnis, abgewogen mit dem Bedürfnis des Gegenübers. Nicht etwa aus gesellschaftlichen Zwängen heraus und/oder Erwartungen Außenstehender!

Ein echtes Nein ist völlig legitim, wenn dabei der junge Mensch trotzdem gehört wird und ihm Verständnis für seine Traurigkeit/Wut/Enttäuschung entgegen gebracht wird. Unsere Schützlinge dürfen traurig und wütend sein. Sie dürfen Gefühle jeder Art zeigen. Es geht nicht darum, jede Träne um jeden Preis, zu vermeiden!

“Ich glaube, dass es wichtig ist, dass unsere Kinder uns als verlässlich erleben, als eine Art sicheren Hafen. Ich meine damit nicht, dass wir auf alles eine Antwort wissen müssen, perfekt und tiefenentspannt. Sondern dass sie uns erleben als jemanden, zu dem sie immer hinkommen können, egal mit welcher Freude oder Not, der ihnen hilft eine Lösung zu finden – im besten Falle in sich selbst. Der für sie „da“ ist. Dazu müssen wir hinschauen und zuhören. Die Bedürfnisse unserer Kinder sehen, die heute anders sein können als morgen, und beim Sohn anders als bei der Tochter. Und anders als unsere Eigenen. Achtsam sein, Situationen und Gefühle wahrnehmen. Denn es ist eine Sache, wenn wir sagen „aber ich sehe mein Kind doch, ich nehme es an, so wie es ist! Und natürlich liebe ich es bedingungslos!“ Die Frage ist, ob das auch bei meinem Kind so ankommt, ob es sich denn tatsächlich angenommen oder sicher, wahrgenommen oder gesehen FÜHLT. Vieles kann unser Kind dann vielleicht noch nicht ausdrücken, zumindest nicht verbal, auch da liegt es an uns, ein Gefühl für die feinen Schwingungen zu entwickeln, für eventuelle Dissonanzen in unserer Beziehung.” (Zitat von Lena Busch auf www.freilern-blog.de)

Es ist eine Lebenseinstellung:

Ich glaube daran, dass Menschen die auf diese Art und Weise aufwachsen, glücklicher und zufriedener sind. Durch die Freiheit die sie genießen sind sie ausgeglichener, da sie nicht so oft in einen Kampf mit uns Erwachsenen geraten und sich voll und ganz angenommen fühlen. So wie sie sind. Sie fühlen sich immer gehört, wichtig und akzeptiert.

Sie wachsen mit dem Gefühl auf: “Ich bin wertvoll. So wie ich bin.”

Durch die Freiheit die diese jungen Menschen haben, können sie sich in ihrer Kreativität voll entfalten. Auf allen Ebenen –  im Spiel, beim Lernen, in ihrer Sprache, in ihrer Bewegung,… sie spüren keine Angst etwas falsch machen zu können und dafür getadelt oder bestraft zu werden. Wir stehen nicht mit einem bewachenden Auge über ihnen. Wir sind einfach nur da(bei). Um zu begleiten und um zu lieben.

Menschen die so aufwachsen, sehen Erwachsene und andere Autoritätspersonen generell nicht als Gegner, Erzieher, Chef, oder ähnliches, sondern als ganz normale gleichwertige Menschen. Dadurch sind sie oft viel kontaktfreudiger allen Menschen Gegenüber, da sie ohne Angst mit ihnen kommunizieren können.

Schon früh lernen so die jungen Menschen für ihr eigenes Handeln Verantwortung zu übernehmen, da sie die vielfältigsten Erfahrungen machen können (und wir nicht alles was sie tun steuern und lenken).

Das Leben selbst lehrt uns, wie es sich am besten in Harmonie miteinander leben lässt. Es macht keinen Sinn dies aktiv zu lehren.

Allein dadurch, dass wir ihnen diesen bedürfnisorientierten Weg vorleben, geben wir ihnen den besten Wegweiser mit auf den Weg.

Keine Angst vor Kontrollverlust:

Loslassen… und entspannen…. bedingungslos Lieben…

Das miteinander als Familie genießen und aneinander wachsen.

Selbst nicht perfekt sein zu wollen. Nicht in Fehlern denken, sondern alles als Erfahrung annehmen, als “das Leben”, im positiven Sinne.

„Bei unerzogen geht es nur um das heute. Es geht um das Aufgeben der Idee, dass wir die allmächtigen Zukunftsgestalter_innen unserer Kinder sind. Sind wir nicht. Können wir nicht. Es ist ein Trugschluss.

Wir können nur heute leben. Was die Gesellschaft in 10 Jahren braucht und was unsere Kinder in 10 Jahren sind, das liegt außerhalb unserer Macht.

Was wir aber tun können: heute für unsere Kinder da sein und ihnen vertrauen.”

“Wir können nicht wissen, was unsere Kinder einmal brauchen werden. Aber wir können ihnen heute vertrauen und ihnen heute unsere Liebe vermitteln, damit sie morgen das Selbstvertrauen und die Selbstliebe haben, die sie brauchen werden zum leben und lernen. Das ist unsere Aufgabe. Davon bin ich überzeugt.” (Zitat von Ruth auf diephysikvonbeziehungen.wordpress.com)

Jenseits von Erwartungen:

Miteinander zu leben, ohne Vorstellung davon wie ein anderer Mensch zu sein hat. Sein Gegenüber nicht Verändern und Formen zu wollen. Nicht bestimmen zu wollen, was das Gegenüber tut und nicht tut. Stattdessen einfach nur zuschauen, dabei sein, und sich daran zu erfreuen, wenn der kleine Mensch Freude hat bei dem was er tut. Die Eigenarten und Angewohnheiten die unsere Söhne und Töchter mitbringen, akzeptieren und annehmen.

“Die entscheidende Grundlage für eine gesunde Entwicklung und Beziehung zu unseren Kindern ist Liebe und die absolute Offenheit und Unvoreingenommenheit ihm gegenüber. Die wahrhaftige Sehnsucht danach, es zu erkennen, zu verstehen und mit ihm in Beziehung zu gehen, anstatt etwa auf Knopfdruck gewisse Verhaltensweisen hervorrufen zu wollen, weil sie uns Erwachsenen “in den Kram” passen.” (Katharina auf meingeliebteskind.de)

Inneres Wachstum:

Unerzogen ist eine Art und Weise zusammen zu leben. Eine Lebenseinstellung. Die eventuell viele Herausforderungen mit sich bringt und dadurch zu einem inneren Wachstum führt. Denn wir sind es oftmals nicht gewohnt, dass junge und ältere Menschen auf diese Art und Weise zusammen leben.

Ganz knapp zusammen gefasst könnte man es vielleicht so beschreiben:

Authentizität zeigen,

Ehrlichkeit leben,

Interesse zeigen,

Liebe geben.

 

Was ist dir wichtig, in Bezug auf euer Familienleben? Woran glaubst du?

Alles Liebe!
and enJOY your family! :)
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