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Kleine Menschen wachsen und lernen immer und man kann nichts dagegen tun. Es nimmt kein Ende, sie lernen immer mehr, jeden Tag. Ihr Gehirn arbeitet ununterbrochen. Von ihrer Neugierde getrieben, mit unlöschbarem Wissensdurst, “spielen” sie sich durch den Tag.

Für uns ist es oft nicht sichtbar was gerade passiert. Wir neigen dazu Wissen und Lernerfolg beurteilen und messen zu wollen.

Kontrollieren.

Für uns scheint das, was diese kleinen Menschen tun oft so banal, so unwichtig, und manchmal sogar falsch.

Doch alles was sie tun (wollen) ist wichtig – ohne das wir dies erkennen (müssen).

Wir möchten hier auf dem Blog einen bedürfnissenorientierten Weg zeigen. Ein Weg, bei dem es vor allem darum geht eine liebevolle und vertrauensvolle Bindung zwischen den kleinen und großen Menschen innerhalb der Familie zu (er)leben.

Wir sind Zuschauer, Begleiter, Beschützer. Wir stillen das Nähebedürfnis und geben Liebe. Und dabei sind wir einfach nur authentische Menschen, lebendig! Wir zeigen Freude, Trauer, Angst… und alle anderen Gefühle und Stimmungen die da so sind im Leben. …. Aber wir sind immer füreinander und miteinander da!

Wir brauchen nicht kontrollieren, bewerten, bestimmen, lenken, strafen, loben, oder etwas beibringen. Dies sind Dinge, die bei der autonomen Entwicklung stören.

Beziehung statt Erziehung! Das ist uns wichtig. Wir möchten diese jungen Menschen nicht heran-ziehen und manipulieren und steuern.

Wir möchten ihnen den Freiraum geben und lassen, den sie brauchen zum gesund und glücklich sein. Durch das Vertrauen das wir ihnen geben, bekommen wir ein riesiges Geschenk zurück. Nämlich eine sichere und harmonische Eltern-Kind Bindung, die so stark ist, das sie nichts erschüttern kann. Voller Liebe!

Schon im Babyalter, oder sogar schon vorgeburtlich, können wir dieser Bindung Kraft geben. Denn indem wir das Urvertrauen unserer Schützlinge achten und bewahren, geben wir ihnen Mut und Selbstbewusstsein mit auf den Weg. Ein Weg voller Lebenslust und Entdeckerfreude! Dies ist es, was so wichtig ist für den Weg des friedvollen Lernens.

Manchmal ist es nicht einfach. Denn Jeder von uns bringt seine ganz eigene Geschichte mit. Dadurch stoßen wir an der ein der anderen Stelle auf kleine oder große Herausforderungen des Elternseins… das ist okay, und auch gut für unsere eigene Entwicklung und unser inneres Wachstum.

Sind die jungen Menschen noch klein und jung, ist es meistens noch leichter und verständlicher, dieser ganze “artgerecht”-kram…. Aber wenn die kleinen Menschen größer werden, wird es auch oft schwieriger diesen Weg genau so weiter zu gehen. Vor allem äußere Bedingungen und Begegnungen machen es uns oft schwierig. Gesetze machen es fast unmöglich. Denn auch im Schulalter ist das Freilernen für uns selbstverständlich und nur die logische Folge auf unserem bedürfnisorientierten Weg.

Wir geben hier auf dem Blog unsere Erfahrung an euch weiter. Wenn du nichts verpassen möchtest, dann trage deine E-Mail-Adresse jetzt hier ein:

Wachsen & Lernen

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