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Reisen und Arbeiten passt nicht zusammen.

Das sagen sogar erfahrene langzeitreisende digitale Nomaden. Und die reisen alleine, ohne Familie!

Wir sind den ganzen Tag am Machen. Die drei kleinen Menschen hier, fordern uns einfach rund um die Uhr. Wenn wir viel Fahren, kommen wir gefühlt zu nichts anderem mehr, als einfach nur zu überleben. *lach*

Somit sind wir inzwischen zu sehr “gemütlichen” Reisenden geworden. Wir bewegen uns nur noch langsam voran und verweilen auch mal einige Wochen am gleichen Fleck, wenn wir uns wohl fühlen. Wenn wir ein Ziel vor Augen haben, fahren wir lieber einmal eine “Gewaltstrecke”, anstatt ewig lange rumzutingeln….

Wir leben ohne genauen Reiseplan und auch das Ziel ist meist nur grob gesetzt. Dadurch sind wir völlig frei und es ist uns möglich jeden Tag neu und spontan zu entscheiden, was wir tun.

Ich weiß heute nicht, wie viel Zeit ich morgen Arbeiten werde. Überhaupt weiß ich nicht, was ich morgen tue. Ich kann und will das nicht planen. Wenn man als Familie voll uns ganz ein bedürfnisorientiertes Leben lebt, ist es nicht möglich feste Arbeitszeiten einzurichten – zumindest für uns, in unserer momentanen Familienkonstellation und in unserer aktuellen Lebenssituation, nicht.

Momentan sieht es so aus, dass wir in etwa mit einer 4-Stunden-Woche starten. Eigentlich ja nicht schlecht, wenn wir damit dann auch Erfolg haben… dann kann das ruhig so bleiben.

Manche sagen, uns fehle nur „das richtige Mindset“ – ich jedoch denke, dass wir unsere Prioritäten eben woanders liegen haben. Und irgendwie glaube ich daran, dass es „trotzdem“ klappen wird…

Wir sind keine gewöhnlichen Urlaubs-Reisenden, das ist klar. Wir machen nur sehr selten Sightseeing, oder sonstige besondere Unternehmungen. Wir leben einfach nur!

Also, hier nun unser Tipp: Wenn du dir unterwegs eine Selbständigkeit aufbauen willst, dann mach langsam! Reise (sehr) langsam! Nimm dir nicht zu viel vor, sonst bist du vielleicht enttäuscht. Aber setze dir (realistische) Ziele. Nimm dir Zeit zum kreativ sein, mach dir Listen, Brainstormings, usw.… Wenn du deine (kurzfristigen und langfristigen) Ziele vor Augen hast und die nächsten (mini-)Do-Do’s auflistest die dich dahin führen, dann kommst du ganz bald in deinen Flow…

Step by step… alles braucht seine Zeit. Erst recht mit Familie.

Allerdings ist uns eines dabei sehr wichtig: Wir wollen nicht „schaffen“, sondern etwas (tolles) MACHEN! Und das was wir tun, soll uns Freude bereiten und keine Belastung sein.

Am besten klappt das Arbeiten für uns, wenn wir…

  • entweder mit anderen Familien zusammen sind, so dass unsere Kinder von morgens bis abends mit Freunden beschäftigt sind. ;)
  • oder, wenn wir ganz alleine an einem einsamen und kindersicheren Ort stehen. Denn dann können wir (und die Kinder) so richtig zur Ruhe kommen.

Am wenigsten klappt es dann, wenn wir täglich am Fahren sind.

Unter anderem darum sind wir nun aktuell auf der Suche nach unserem „Sommercamp“ hier in Norddeutschland – bevor es dann für uns wieder ins Ausland geht (dann vielleicht mal in den Norden? ).

 

An alle Reisefamilien:
Verratet ihr uns, wie ihr euer Reise- & Arbeits-Dasein organisiert?

 

Liebe Grüße,
and enJOY your family!